Kaltenberger
Ritterturnier

14. - 16. Juli 2017
von Kristin

Das Kaltenberger Ritterturnier
So, da waren wir nun also 3 Tage in Kaltenberg. Hier meine Eindrücke:
Das Kaltenberger Ritterturnier stand schon lange auf unserer Wunschliste. Und welches Wochenende eignete sich da besser als das mit der großen Gauklernacht und unser aller Lieblingsspielleute von Tanzwut ? Schließlich konnte ich damit auch endlich ein lange gegebenes Versprechen an meinen Sohnemann einlösen…
Der Empfang war zwar etwas regnerisch, das Wetter wurde aber - ganz wie die Stimmung - immer besser. Und so verbrachten wir dank der vielen Gaukler, Spielleute, Händler, Handwerker, Schankwirte, Köche, Bäcker und Rittersleute ein wundervolles und kurzweiliges Wochenende auf Schloss Kaltenberg.
Die Highlights waren natürlich das große Abendturnier am Samstag und die täglichen Auftritte von Tanzwut. Der Klang der Sackpfeifen und der Rhythmus der Trommeln gingen selbst dem Tanzfaulsten in die Beine und kein Fuß blieb lange stillstehen. Zuschauer aller Altersklassen tummelten sich vor der großen Rabenbühne und ließen sich von einer der mitreißendsten Live-Bands der mittelalterlichen (Rock-) Musik begeistern. Foto- und Autogrammwünsche wurden nach den Shows geduldig erfüllt. Und auch mit einigen Brüdern und Schwestern im Geiste konnte sich ausgetauscht werden.
Alles in allem war es ein rundum gelungenes Wochenende. Herzlichen Dank noch einmal an alle, die das in dieser Form möglich gemacht haben!

Hörnerfest

30. Juni 2017
von Silvia

Also!
- das Hörnerfest fand, wie schon vermutet, im STRÖMENDEN REGEN statt - das fehlte ja nun noch nach SCHNEE auf der Bühne beim Winter Wacken und GLUTHITZE beim Feuertanz (wie passend - haha). In Satzvey war das Wetter übrigens einwandfrei...
Nachdem aber nun die Goldtaler und die Sterne bei "Reicher als ein König" so gut angekommen sind, war eine neue Idee fällig.
WAS machen? Vorbereitungszeit gleich null, denn am Tag vorher stellte sich erst heraus, dass wir überhaupt dorthin fahren. Was also kann man auf der Fahrt im Auto basteln, um Tanzwut zu beweisen, dass man wirklich und wahrhaftig "verrückt" ist ??? 39 blutrote Herzen ! Warum nicht ?
Scheinbar waren dies die Ersten, die Tanzwut bekam... denn als die harten Nordmänner (und auch einige Frauen) die Herzen zu "Brüder im Geiste" in die Höhe hielten, bekamen wir von TEUFEL endlich den Beweis: der Finger an der Stirn hieß wohl JAWOHL - VERRÜCKT !!!

Abenberg
Feuertanz Festival

24. Juni 2017
von Silvia

Feuertanz Festival 2017 ! **
Sonnig und 28°C lautete die Wettervorhersage.
Diese Temperatur war in der wunderschönen Anlage der Burg Abenberg gut auszuhalten. Überall gab es Bäume und schattige Plätzchen. Wasserspender zum Flaschenauffüllen und für eine kühle Dusche standen auch bereit. Die Security war "bewaffnet" mit Wassersprühern, die sie auf Verlangen nur zu gerne zum Einsatz brachten :-) Der Platz vor der Bühne wurde mehrmals gewässert, so dass die 5000 Zuschauer nicht in einer riesigen Staubwolke stehen mussten...
Auf die Schwarzlicht-Show zu "Schreib es mit Blut" und "Wenn ich tot bin" mussten wir zwar verzichten, aber wer Tanzwut kennt, weiß wie mitreißend ihre Show ist und so kam selbst die "Auferstehung" in praller Sonne überzeugend rüber.
Wozu lange Autofahrten doch alles gut sind, zeigte sich, als 39 Sterne in NULL KOMMA NIX die Runde machten und zu "Reicher als ein König" den Himmel schmückten. Daraufhin verteilte TEUFEL doch zu gerne den goldenen Inhalt seiner Schatztruhe im Volk :-)
Es war soooo fantastisch, die Stimmung phänomenal und zu "Heimatlos" wurde sich NATÜRLICH im Kreis gedreht !!!
Egal, ob im Schneegestöber beim Winter-Wacken, in schummrigen Clubs oder im hellen Sonnenschein: TANZWUT REIßT MIT !
Laßt uns gemeinsam durchdrehen - das nächste Mal vielleicht im strömenden Regen....

Zwickau,
Alter Gasometer

13.Mai 2017
von Silvia

WIE ES WAR ? --- WAHNSINN !!!
"REICHER ALS EIN KÖNIG"
ICH BIN REICHER ALS EIN KÖNIG,
LASS DEN MOND MEIN SILBER SEIN,
JA DIE SONNE UND DIE STERNE,
FÜR MICH GOLD UND EDELSTEIN...
Bereits im Vorfeld traf sich ein Teil des Fanclubs zum gemütlichen Grill- und Bastelwochenende. Das Essen war gut, die Getränke reichlich und die Stimmung bestens. :-) Ein schwarzes Bettlaken musste seinen Dienst aufgeben und wurde kurzerhand in zwei ansehliche Stücke für ein Banner geteilt. Schere, Garn und Glanzfolie - und der Sternenhimmel konnte erstrahlen - genau wie wir, als das Lied im Saal erklang. Wunderkerzen wurden angezündet und die Band war sichtlich amüsiert darüber, was da so plötzlich vor ihnen in der Luft erschien. :-) :-) TEUFEL wurde natürlich noch ein Sack voll Gold überreicht, den er dann kurzerhand ganz nach dem Motto
...WAS BRAUCH ICH GUT UND GELD,
WERF ALLES AUS DEM FENSTER,
SO BLEIBT ES IN DER WELT...
an das Publikum verteilte.
Das kam wohl auch gut bei den Besuchern an, denn nachdem die Halle (fast) leer war, lag nur noch ein einziges Goldstück am Boden... Nach dem fantastischen Abend im Club Tante JU, schafften wir es tatsächlich, um 11.00 Uhr aus dem gebuchten Zimmer raus zu sein. Ein großer Pott Kaffee und los ging's Richtung Zwickau.
Am Gasometer trafen wir uns noch mit anderen lieben Verrückten und stürmten dann erstmal in großer Runde die nächstbeste Pizzaria - Pizza ist immer gut.
Während wir auf Einlaß warteten, haben sich Einige zu einem kurzen Interview geopfert - die Ergebnisse kann man auf unsere Facebookseite sehen. Herzlichen Dank denen, die sich bereit erklärten, denn es gibt nicht viele, die sich trauen, etwas vor laufender Kamera zu erzählen...
Das Konzert würde alle Anderen übertreffen, wenn nicht schon alle Anderen phänomenal gewesen wären... (hihi) Ich habe keine Ahnung, was ich noch dazu sagen soll, schaut Euch einfach das Video vom MEER an, das wir am 19. Mai gepostet haben, dann könnt ihr ein bisschen davon erahnen, wie es ist, wenn bis in die letzte Reihe mitgesungen, getanzt und geklatscht wird...
Ganz besonders haben wir uns darüber gefreut, das Tris Tania dabei sein konnte, die so viel Zeit und Können investiert hat, um uns bei der Umgestaltung des Fanclub-Layouts ein neues Logo, ein neues Banner und die Mitgliedsausweise nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Vielen lieben Dank nochmals dafür.!Außerdem konnte Angelika Schäfer dabei sein, die uns mit Unterstützung ihres Sohnes Tobias Schäfer eine komplette Homepage erstellt hat und diese auch weiterhin betreut.!! Auch dafür an dieser Stelle nochmal ein ganz großes DANKESCHÖN.
Wie DIESE NACHT aber endete...
*******VORBEI IST VORBEI*******
Nun ist sie endgültig vorbei, die "SCHREIB ES MIT BLUT" - Tour.
Bei sieben Konzerten konnten wir dabei sein. Was für eine geniale Zeit das war... Wir danken Tanzwut für die fantastische Musik, die phänomenalen Shows und die wahnsinnig gute Stimmung! Mit EUCH tanzen wir am liebsten durch die Nacht - bis der Morgen erwacht !!!
Da das viele Umherreisen jedoch auch ein wenig mit Unkosten verbunden ist, haben wir uns sehr darüber gefreut, dass es immer wieder nette Menschen gibt, die auch notfalls mal 6 "Tanzwütige" beherbergen. Vielen lieben Dank auch für den reichlichen und guten Kaffee!
Jedoch geht nicht immer alles glatt... Nachdem wir erst nach der Band den Ort des Geschehens verlassen hatten, mussten wir feststellen, dass keine S-Bahn mehr fuhr. Macht nix, kommt ja noch der Nachtbus! Eine knappe Stunde darauf warten war auch kein Problem, wir hatten beste Laune und die Brüllmücken in Zwickau sind echt der Knaller - besonders zu der Jahreszeit - und JUCHHU, der Nachtbus kommt - jedoch waren dort nur noch 2 Plätze frei - und wir 8 Personen - das ließ das Personenbeförderungsgesetz nicht zu... OWEIA - zu Fuß ?? - zu weit... und nach etwa 3 1/2 Stunden Dauerhüpfen - mit Umbaupause - hielt sich die Begeisterung über diese Idee auch in Grenzen. Gnädigerweise kam dann aber nach einer knappen weiteren Stunde der bestellte Taxibus - so dass wir dann vollkommen erledigt aber rundum zufrieden in unsere Betten fallen konnten.
Aber - VORBEI IST ZWAR VORBEI -
jedoch - GENUG IST NICHT GENUG -
Es gibt ja dieses Jahr noch ein paar Festivals und in Moskau und St. Petersburg waren wir auch noch nicht...

Dresden Tante Ju

12. Mai 2017
von Joesy

Tanzwut Rockshow die zweite...
Knapp kalkuliert, aber noch rechtzeitig kam ich abgehetzt am Club an. Zum Club selbst kann man sagen, klein aber fein,eine durchaus ansprechende Location. Es fand sich vorab sogar noch Zeit,die Band und die Mädels (und Jungs) vom Tanzwut Fanclub Grenzenlos zu begrüßen und ein paar Minuten mit Shumon zu quatschen, bevor ich das innere des Clubs genauer in Augenschein nehmen konnte. Der Kreis war um einiges kleiner,als in Berlin, aber die Stimmung war super,von La Frontera in bekannt guter Laune angeheizt.....
Tanzwut spielten dasselbe Set,wie bereits in Berlin. Kann man drüber mosern, wenn man unbedingt was zum mosern braucht,muss man aber nicht. Mich hat es nicht gestört, im Gegenteil. Meine Favoriten waren ja alle wieder dabei,angefangen mit "Götterfunken / Schreib es mit Blut" über "Meer","Freitag,der 13.", "Wenn ich tot bin" und "Spiegelkabinett".. Und natürlich haben auch "Lügner" und "Bitte, bitte" nicht gefehlt. Das hätte ich auch übel genommen.
Bei den Zugaben stellte sich heraus, dass die Welt wohl doch ein Dorf ist und das Schicksal zuweilen merkwürdige Wege geht.... Man trifft auf bekannte Gesichter, die man nicht dort vermutet hätte. Somit hatte ich auch zugleich eine Begleitung für den andernfalls langweiligen Heimweg,den wir allerdings nach gemütlicher Runde mit der Band erst gegen morgen antraten.
Freu mich auf ein Wiedersehen mit dem Fanclub. Nehm euch beim Wort.. :-D
War wieder ein gelungener Abend. Lediglich mit der Ausbeute meiner Bilder bin ich nicht so ganz zufrieden.

Bis demnächst bei Luthers Hochzeit Wittenberg...

Dresden Tante Ju

12. Mai 2017
von Silvia

Wie war es am 12. Mai in Dresden ?
UNSER großes Glück war es, dass dieses Konzert und das in Zwickau NICHT wie geplant im Oktober stattfand, denn dann hätten wir nicht dabei sein können! SO konnten wir uns ein halbes Jahr lang auf diese beiden Konzerte freuen :-) Aber ist Vorfreude WIRKLICH die schönste Freude?? Wir freuen uns auf jeden Fall immernoch, dass wir dabei sein konnten!!!
Mit einigen Verabredungen zum gemeinsamen Durchdrehen im Gepäck machten wir uns auf den Weg in Richtung Osten.
Zuerst stand das Meet & Greet im Club Tante JU auf dem Plan. Wir konnten mit unseren beiden Gewinnern noch einige Zeit beim Soundcheck dabei sein und dann bei einem Gläschen Sekt in Ruhe mit den Bandmitgliedern reden. Fotos wurden gemacht und was alle SEHR freute war, dass wir direkt im Club bleiben konnten.
Vielen lieben Dank an Tanzwut für die Zeit, die netten Gespräche und die entspannte Atmosphäre.
Während sich die Halle bei La Frontera Victoriana langsam füllte, hatten wir schon richtig viel Spaß mit den vier Zeitreisenden, die wir ja nun schon mehrere Male gesehen haben. So konnten wir relativ textsicher mitsingen und die Stimmung wurde immer besser.
Es fehlte nur noch Veit. Aber er konnte ja auch nichts dafür, dass sein Flug wegen eines Unwetters nach Berlin umgeleitet wurde... Dank eines schnellen Mietwagens kam die Antwort auf meine PN "WO bleibst du?" dann promt persönlich "Bin da!" So war die Clique komplett, die Party konnte beginnen und endete in der wilden Dresdner Neustadt.
Was soll ich euch nun zu dem TANZWUT-KONZERT selbst berichten??
DIE MENGE SANG, TANZTE, HÜPFTE, SCHRIE, KLATSCHTE UND SCHWITZTE - also, wie TEUFEL schon sagte:
Es war genau so, wie es sein sollte !!!

Hexennacht auf Burg Satzvey

30. April 2017
von Silvia

Die Walpurgisnacht
Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich Euch zu diesem Event berichten soll. PHÄNOMENAL und FANTASTISCH würde vollkommen reichen!
Die Vorfreude auf diesen Abend war RIESENGROSS und die Wettervorhersage ließ uns hoffen...
Bereits am Eingang trafen wir La Frontera Victoriana und wurden fröhlich von ihnen begrüßt, da wir sie von verschiedenen Konzerten der Tour kennen.
Wir waren früh genug, um einen Teil des Soundchecks von Tanzwut zu sehen. Bei fabelhaftem Sonnenschein konnten wir die Gelegenheit nutzen und Interviews mit Stefan und Shumon machen, die Ihr auf Facebook anschauen könnt.
Kevin kam eigentlich nur, um UNS nochmal zu sehen, weil er in der Nähe wohnt. Tanzwut gegenüber war er skeptisch. Schön, dass er begeistert nach Hause fuhr :-). An dieser Stelle ein herzliches Bedauern an all jene, die an diesem Tag nicht dabei sein konnten :-( . Wir hoffen, dass ihr dies bei anderer Gelegenheit nachholen könnt...
Das Meer von Leuten sammelte sich vor der Bühne und bei Einbruch der Dämmerung erschallten die Götterfunken über das Gelände. Wir wollten Spaß und den konnten wir auch haben. Wer weiß schon wer wir sind? können wohl viele beantworten mit: "Brüder im Geiste". Freitag der 13. ist für viele ein spezieller Tag und reicher als ein König waren an dem Abend wohl alle, die dabei sein konnten. Bis der Morgen graut ging das Konzert zwar leider nicht, aber nach 22 Liedern konnte man es zufrieden riskieren, dem Reiter ohne Kopf zu begegenen.
Nach dem Konzert erfüllte die gesamte Band am Merchstand Autogrammwünsche und wir freuen uns nun auf Dresden und Zwickau!

Loreley Freilichtbühne

Ostersonntag 2017
von Silvia

+++++ BERICHT +++++
-- oder wie es so war --

Pünktlich zur Markteröffnung haben wir den Ort des Geschehens betreten und wurden von Tanzwut, Luscinia Obscura und einigen der anderen Akteure mit einem musikalischen Umzug über das Gelände begrüßt. Mit dabei waren TEUFEL, Pyro Tanzwut, Liam El Gigante, Rene und Schlaf.
Der Markt war bereits gut besucht und TANZWUT - von Sündenfrei als die *LEGENDÄRE SPIELMANNSFORMATION* angekündigt - schafften es bei dem Konzert zur Mittagsstunde tatsächlich, die Sonne herbeizuspielen :-)
TEUFEL konnte beweisen, dass er seine "neue Liebe" - die Nyckelharpa - sehr gut im Griff hatte. Diese wurde mit einem wunderbaren Gedicht von Arthur Rimbaud am 13.04. auf der Tanzwut-Seite angekündigt und hatte hier ihren ersten Einsatz. Es war uns eine Freude, diese Klänge zu hören.
Wir gratulierten dem Theatrum Diaboli - Tanzwut Marionettentheater gebührend zur neuen Bühne und wünschten viel Spaß und Erfolg damit. Das kam bei der Band gut an.
Es wurden die Stücke "Die Geschichte vom König Baldrian" und später "Die Vagantenbeichte" aufgeführt. Vor der Theater-Bühne versammelte sich reichlich Publikum. Die Sitzgelegenheiten waren schnell vergeben. Mit musikalischer Begleitung von Rene und Pyro haben Teufel, Schlaf und Liam so einiges ausgeheckt, um mit Nebel, Gesang und abenteuerlichen Geschichten das Volk zu fesseln. Das war Spaß und Spannung für Groß und Klein. Die kurzen Gesangseinlagen machten das Ganze zu einem einmaligen Erlebnis für alle Zuhörer. Der Applaus ließ nichts zu wünschen übrig.
Bei bilderbuchmäßigem Aprilwetter gab es zwischen den beiden Stücken "Musik zum Tanzen und Toben". Teufel schaffte es, das zahlreiche Publikum zur Bühne zu locken und es haben tatsächlich so einige das Tanzbein geschwungen. Bei den Klängen zu Liedern wie "Teufelsstampf, Totus Floreo oder dem Spielmannstanz" mussten wir auch nicht auf den durchdringenden Sound von 4 Sackpfeifen verzichten - es war uns ein Vergnügen. Es herrschte allgemein eine entspannte Atmosphäre und so konnten wir Euch mit einigen Interviews, Fotos und Mitschnitten versorgen.
Zum krönenden Abschluß des Tages gab es einen gemeinsamen Auftritt mit Conny Fuchs und Fin Fuchs (Luscinia Obscura). Der phänomenale, grandiose, fantastische Klang von 5 Marktpfeifen und 2 Trommeln erfüllte feierlich die Abendluft dieses rundum gelungenen Tages.
Nun freuen wir uns GRENZENLOS auf das kommende Wochenende. Denn dann bekommen wir TANZWUT ganz anders !!! Die Rockshow bei der Hexennacht auf Burg Satzvey werden wir MINDESTENS genauso genießen !!!

Wacken Winter Nights

11. Februar 2017
von Silvia

SCHNEEGESTÖBER AUF DER TANZWUT-BÜHNE
Wie verrückt muss man sein, 500 km zu fahren, um seine Lieblingsband für 70 Minuten zu sehen ? K.A. Jedenfalls sind andere noch weiter gefahren und haben sogar im Zelt übernachtet...
Wir waren also in bester Gesellschaft und so ging der Tag schnell vorbei, bis es endlich soweit war - 20.00 Uhr im Eispalast. Es zog eiskalt um die Ecken und der leichte Schneefall wurde auf die Bühne geweht. Aber das störte scheinbar weder die Band noch das Publikum.
Die Show begann mit den beeindruckenden Tönen der Götterfunken und "Schreib es mit Blut" donnerte los. An Stillstehen war nicht mehr zu denken. Wegen der doch knappen Zeit hielt Teufel sich bei seinen Ansagen kurz. So folgte ein Knaller auf den Nächsten und in kürzester Zeit war die nötige Temperatur erreicht, um richtig Spaß zu haben.
Zusätzlich hat die fantastische Bühnen-Pyrotechnik von Manuel Grüninger (Equinox "The Art of Pyro") für Wärme gesorgt.
Das war eine gute Stunde voll Power und die Stimmung war großartig !! Jeder Meter und jede Minute bei 0 Grad haben sich gelohnt, um diese Show zu sehen !!!

Berlin
PBH-Club

12. November 2016
von
be-subjective.de -
music webzine est. 2001

Wer sich auf ein „Tanzwut“ Konzert begibt, der weiß, dass diese Band immer wieder für Überraschungen gut ist. Diese Eigenschaft hat den Spielleuten viel Sympathie bei den Fans eingebracht. Man wählt sogar seine Vorbands bewusst aus, sodass den Konzertbesuchern/innen immer ein guter Abend garantiert ist.
Dieses Jahr durften die Steampunk-Rocker von „La Frontera Victoriana“ die Konzertreise eröffnen. Benannt nach ihrem Luftschiff, mit dem sich die norddeutsche Band stets auf den Weg zu ihren Fans macht, bescherten sie Herren dem anwesenden Auditorium ein seltenes Spektakel. Mit ihrer Mischung aus klassischem Klängen, gepaart mit der standesgemäßen Steampunk-Attitüde konnte die Band an diesem Abend sicher einige Fanherzen erobern. Nach den ersten Tönen von „Nie allein“ entwickelte sich eine ausgelassene Feierstimmung im fast ausverkauften Saal. Das wohl ungewöhnlichste Stück des Abends dürfte „Wir tanzen einen Tango“. Ein wirklich außergewöhnlicher Track, der die Vielseitigkeit dieser Band unterstrich. Mit „Systemausfall“ zeigte man sich dann rockiger. Dieser Beitrag vereinte das Beste aus den Welten des Rocks mit der Neuen Deutschen Härte. Mit dem Track „Das Luftschiff“ beendeten die Musiker dann schließlich würdevoll ihren Gig.
Nun war es endlich an der Zeit, dass Teufel und seine Mannen die Bühne enterten. Als Intro wurde das legendäre „Freude schöner Götterfunken“ gewählt, dass „Tanzwut“ einen epischen Empfang bereitete. Dann begann die Show mit dem Titeltrack des aktuellen Albums „Schreib es mit Blut“ richtig. Nun nahm das Konzert ungeahnt Fahrt auf. Als in der gut gefüllten Halle schließlich die unverwechselbaren Klänge von „Meer“ erklungen, gab es für die Fans kein Halten mehr. Der Funke zwischen Band und Besuchern/innen war endgültig übergesprungen.
Mit „Freitag der 13.“ Wurde der Meute keine Verschnaufpause gegönnt und weiter Vollgas gegeben. Es folgte ein Block aus verschiedenen Schaffensperioden, der mit dem aktuellen Track „Bruder Leichtsinn“ eröffnet wurde und mit dem Everblack „Das Gerücht“ schließlich seinen wohlverdienten Höhepunkt fand. Die Temperaturen im Konzertsaal stiegen unaufhörlich und als dann die Fanhymne „Brüder im Geiste“ zum Besten gegeben wurde, hatte man das Gefühl der Abend würde nie enden. Jedoch gehören natürlich auch die ruhigen Nummern zum Repertoire dieser Band und man entschied sich für die Ballade „Stille Wasser“, die derart gefühlvoll dem Auditorium nähergebracht wurde, wie man es wohl kaum für möglich gehalten hätte. Mit „Reiter ohne Kopf“ ging die wilder Fahrt dann aber im Anschluss direkt weiter, ehe man „Geteert und Gefedert“ dem Berliner Publikum erstmals darbot. Mit den Mid-Tempo Tracks „Heimatlos“ und „Wenn ich tot bin“ gab es für die anwesenden Fans noch einmal die Möglichkeit etwas abzuschweifen und tiefer in die Kompositionen von „Tanzwut“ einzutauchen, ehe „Reicher als ein König“ die Stille abrupt abbrach und wieder zur Parade-Disziplin, dem ausgelassenen Feiern, zurückkehrte.
Gruselige Masken und ein Text, der einfach in unsere Zeit passt, ist zweifelsohne „Spiegelkabinett“. Hier kehrt die Band zu einer zentralen Aufgabe des Spielmanns zurück, nämlich den Mächtigen den Spiegel vorzuhalten und sie an ihre eigenen Schandtaten zu erinnern. Mit dem legendären „Der Wächter“ und „Nein, Nein“ wurde das reguläre Set ungewohnt historisch beschlossen, ehe man sich mit der Hymne „Lügner“ erneut aufmachte, die Fans zu beglücken. Ein Song darf auf keinem „Tanzwut“-Konzert fehlen und das ist „Die Ärzte“ Coverversion von „Bitte, Bitte“. Kein anderer Track ruft derartige Reaktionen im Publikum hervor, wie dieses Epos der schwarzen Erotik. Mit „Vorbei ist vorbei“ wurde dann schließlich die letzte Runde eingeläutet, ehe sich der Abend bei einer spektakulären Schwarzlicht-Show zu „Hymnus Cerberi“ dem Ende neigte.
„Tanzwut“ wurden einmal mehr ihrem Ruf als exzellente Live-Band gerecht. Sowohl die Setlist, als auch Spielfreude und die neuen Show-Elemente kamen bei den Fans hervorragend an. Bemerkenswert war die Textsicherheit des Auditoriums bei den neueren Tracks. Es sieht so aus, als ob Teufel und seine Mitstreiter ein absolutes Meilenstein-Album abgeliefert haben.
Die Vorband „La Frontera Victoriana“ dürfte eine erfolgreiche Zukunft erwarten. Mit ihrer Mischung aus Steampunk, Rock und Neuer Deutscher Härte haben sich die Herren ihr eigenes Genre erschaffen, in dem sie sich frei entfalten können. Die Show ist absolut sehenswert und dürfte für eine breite Fanbase sorgen.

Berlin
PBH-Club

12. November 2016
von Silvia

500 km bis nach Berlin bei schönstem Sonnenschein. Freie Straßen und gut & günstig "unter" im OSTEL Hostel Berlin. Nur 5 Minuten zu Fuß bis zum PBHC. Alles perfekt. Im Berlin Ostbahnhof hatten wir reichlich Auswahl und konnten für wenig Geld etwas schönes essen.
Frisch gestärkt haben wir dann mit einigen anderen "Verrückten" ganze zwei Stunden in der Eiseskälte vor der Halle gewartet, denn bei uns muss es die erste Reihe sein ! Das war auch gar nicht so übel, denn zu unserem Glück hat an der Ecke ein Glühweinstand für die nötige Wärme (und gute Stimmung) gesorgt. Wir haben uns bestens unterhalten, neue Freundschaften geschlossen und die Clique so etwas erweitert.
Was bleibt nun noch zu sagen ? Das Abschlusskonzert der Tour war fantastisch und mitreißend wie alle anderen Konzerte davor !!! Und wir sind sehr froh, auch dieses noch "mitgenommen" zu haben !
An dieser Stelle noch ein dickes Dankeschön an "Licht" und "Ton"! Ihr wart bei allen 4 Shows, die wir gesehen haben, phänomenal ! Auf den Ohren schmerzfrei und trotzdem - oder deswegen - PARTY PUR
Bei der abschließenden Aftershow-Party im Halford Berlin haben wir den russischen Fanclub kennengelernt, was uns SEHR freut. Viele liebe Grüße an Ker Laeda und Natalia GB !
Nun kann ich nur noch sagen:
TANZWUT IST IMMER EINE REISE WERT !

Berlin
PBH-Club

12. November 2016
von Josephine

12.11.2016 Support: La Frontera Victoriana Warum heißt es Konzertktitik, wenn es nichts zu kritisieren gibt? La Frontera Victoriana eröffneten die Show und gaben sich alle Mühe,dies auch gebührend zu tun. Wirkten sie noch im ersten Moment etwas befremdlich,erwies sich doch schnell,dass sie ihr Handwerk beherrschen. Sie waren anders und sie waren lustig. "Götterfunken /Schreib es mit Blut" war dann nach kurzer Pause ein fulminanter Auftakt zum Heimspiel von Teufel und seinen Mannen. Es folgte ein gut gemischtes Set aus alten und neuen Songs,Teufel leitete mit Witz und Charme durch die Show,der Sound war sauber und anständig, Band und Fans in bester Laune,selten sieht man eine Band mit so viel Enthusiasmus und Freude an der Sache,noch dazu zum Ende einer Tour. Mit "Lügner", " Bitte Bitte " und "Vorbei ist vorbei" als Zugabe war die Party gefühlt viel zu früh leider schon zuende - zumindest für mich, lud doch Teufel noch zur Aftershow Party ins Halford. Aber wir sehen uns wieder....

Colos-Saal
Aschaffenburg

04. November 2016
von Silvia

Nach dem wunderbaren Tag in Köln fuhren wir voller Vorfreude nach Aschaffenburg. Wir waren schon in vielen Locations, aber den legendären Colos-Saal hatten wir noch nicht besucht. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Mitten in Aschaffenburg fanden wir den schönen Club, in dem schon so viele Events stattgefunden haben.
La Frontera Victoriana begrüßten uns schon beim Betreten der Bühne und absolvierten souverän ihre Show. Das Publikum ging prima mit und gute Stimmung gab es auf beiden Seiten. Der Applaus liess nichts zu wünschen übrig.
Das beeindruckende Opening von TANZWUT ertönte und man war sofort wieder gefangen im Bann der Sackpfeifen. Von Anfang an war die Stimmung fantastisch. Die Schwarzlicht-Show zu "Schreib es mit Blut" entführte in eine andere Welt. Und wer ist nicht ein bisschen abergläubisch? "Das Unheil ist mein Zeitvertreib - der Aberglaube schleicht ums Eck" rinnt schaurig schön den Nacken runter "vor mir wirst du erbleichen, siehst du eins meiner Zeichen!" knallte "Freitag der 13." von der Bühne. Der Sound war einwandfrei - kein Dröhnen, kein Knistern, keine Rückkopplungen - einfach perfekt !!
Und es war, wie TANZWUT schon berichtete, heißer als in der Hölle. Der Saal bebte. "Brüder im Geiste" war einfach richtig schön und ich denke, viele im Saal fühlten sich angesprochen, denn diese Musik verbindet. "Warum seid ihr hier - und nicht woanders?" fragt Teufel. Nun, weil wir DIESE Musik lieben und alles andere GAR NICHT geht. "Heimatlos" war eine Hymne, bei der wohl alle mitgesungen haben... Im Gegensatz dazu war das "Spiegelkabinett" mit seinen gruseligen Masken schrecklich schön und man kann nur hoffen, dass das eigene Spiegelbild niemals so wird... bleiben wir uns selber treu und freuen uns, "Reicher als ein König" zu sein.
Teufel sagte, sein Reichtum sei es, Musik machen zu können. Unserer ist es, dass er Musik macht. Wir sind dafür, dass dies so bleibt...
Vielen Dank an TANZWUT für dieses phänomenale Konzert !
Und ein dickes Dankeschön an die Clubleitung dafür, dass wir nicht "hinausgefegt" wurden...

Köln

03. November 2016
von Silvia

Zum Meet & Greet in Köln gab es einen herzlichen Sektempfang mit der gesamten Band. In lockerer Atmosphäre wurde über dies und das geredet. Die neuen Fanclub-Mitstreiter wurden in Amt und Würden begrüßt und somit beginnt nun eine neue Zeit der Schattenreiter - mehr dazu an anderer Stelle.
Nachdem die Flaschen geleert waren, durften wir beim Soundcheck dabei sein. Vielen Dank an TANZWUT, es war uns eine Ehre!
Wir stärkten uns beim Imbiß um die Ecke und die Band bereitete sich auf den Auftritt vor.
Das Underground füllte sich und La Frontera Victoriana enterten mit ihrer Besatzung und viel guter Laune die Bühne. Schon nach kurzer Zeit konnten sie das Publikum zum Mitklatschen bewegen. Die eingängigen Stücke wie "Brücke über dem Main" und "Nie allein" kamen gut an und sorgten für gute Stimmung. Dabei fiel mein persönlicher Favorit, der "Systemausfall", schon etwas aus der Rolle. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und nach gebührendem Applaus verabschiedete sich die Luftschiffbesatzung.
Nach kurzer Umbaupause war dann endlich der lang ersehnte Moment gekommen und die imposanten Klänge der Götterfunken eröffneten mit einem gewaltigen Donnergrollen das Fest aller Tanzwütigen. "Schreib es mit Blut" krachte wie ein Gewitterschlag los und es gab kein Halten mehr. Die Menge sang mit, tanzte und klatschte. Beim darauffolgenden "Meer" wogten nicht nur die Arme mit und man konnte deutlich erkennen, dass viele im Publikum diese Band nicht erst seit "gestern" lieben. Zu einigen Songs erzählte Teufel auch recht persönliche Geschichten zur Entstehung der Texte, was die gute Stimmung noch weiter erwärmte. Die Merseburger Zaubersprüche sind einfach ein Kracher und der schelmische "Bruder Leichtsinn" schleicht sich dann ganz gekonnt in die Gemüter. Bereits nach dem 5. Lied war die Raumtemperatur um gefühlte 20 Grad gestiegen und die Kondition beim Hüpfen und Klatschen war stark gefordert. Doch die gelungene Mischung aus alten und neuen Stücken, die in ihrem Tempo wechselten, ließ keine Ermüdungserscheinungen aufkommen. "Wenn ich tot bin, weine nicht" wurde nach mexikanischer Art gefeiert und man fragt sich, ob man das wirklich so schaffen könnte... Den "Wächter" kann ich noch 100.000 mal hören, in diesem Leben werde ich diesen Song wohl nicht mehr leid.
Nach sagenhaften 22 Stücken endete die fantastische Show und man konnte glücklich und zufrieden etwas trinken gehen. Die Band gesellte sich dazu, erfüllte gerne Fotowünsche und gab Autogramme.
So ein Abend macht süchtig nach mehr und deshalb gibt es in den nächsten Tagen noch einiges zu berichten...